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27.07.2013

CDU besichtigt Logistikzentrum von Aldi-Süd

CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß bei Aldi-Süd

Auf Einladung der CDU Mahlberg-Orschweier besuchten interessierte Bürger das Logistikzentrum der Fa. Aldi-Süd.

 

Der Ortsverbandsvorsitzende Rolf Baum dankte Herrn Köhler von der Fa. Aldi für die Bereitschaft, die Firmentore für die CDU und ihren Bundestagsabgeordneten  Peter Weiß zu öffnen.

 

Aus organisatorischen Gründen war die Besucherzahl begrenzt.

 

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weis nahm gemeinsam mit Bürgermeister Benz und Ortsvorsteher Dosch am Betriebsrundgang mit anschließender Diskussion teil.

 

Herr Köhler, assistiert von seinen Kollegen und einer Kollegin, führte die Gruppe durch die Gebäulichkeiten und erläuterte die Abläufe, wie Wareneingang, Kontrolle und Warenausgang. Interessant war, dass Obst und Gemüse am späten Nachmittag angeliefert werden und in der gleichen Nacht auf die Reise in die Filialen gehen, so dass garantiert ist, dass immer frische Ware zum Verkauf bereit steht.

 

Erfrischungsgetränke werden momentan stark nachgefragt,  noch ist es jedoch nicht zu Lieferengpässen gekommen, wie in den heißen Sommern 2003 oder 2008. Die Getränke kommen auf Paletten an und werden gleich Palettenweise wieder für die einzelnen Filialen gerichtet.

 

Aldi Mahlberg-Orschweier beliefert  die Filialen von Kehl bis Bad Säckingen, insgesamt 51 an der Zahl. Erläutert wurde, dass im Obst- und Gemüsebereich Mehrwegkisten zum Einsatz kommen und somit Verpackungsmaterial eingespart wird. Auf Nachhaltigkeit wird in der Firmenphilosophie großen Wert gelegt, so werden die Mehrwegtransportverpackungen im Obst- und Gemüsebereich den Lieferanten wieder zur Verfügung gestellt, gereinigt und um die Umwelt zu schonen, wieder verwendet.

Aus den zurück genommenen PET-Einwegflaschen wird Granulat gewonnen, welches wieder zu neuen Flaschen verarbeitet wird.

 

Wo es geht, werden regionale Produkte eingekauft,  was man bei dem Rundgang z. B. bei Kartoffeln, Zwiebeln, Salat  usw. sehen konnte. Auch, z.B. bei den Zwetschgen, setzt man auf heimische Anbieter, auch wenn man diese Artikel aus Ungarn zum niedrigeren Preis beziehen könnte.

 

Nach dem interessanten Rundgang, der auch durch die Kühlhäuser führte, der eine oder andere wollte bei fast 35 Grad vor der Tür da gar nicht mehr heraus, bestand die Möglichkeit im Schulungsraum Fragen zu stellen und zu diskutieren. Die Fa. Aldi reichte den Besuchern eine kleine Erfrischung mit Fingerfood aus eigenen Produkten.

 

MdB Peter Weis interessierte sich hauptsächlich für den Verbraucherschutz und was Aldi unternimmt, damit keine falsch etikettierten Artikel die Verbraucher in die Irre führen.

 

Hier konnte Herr Wahl mitteilen, dass regelmäßig Proben gezogen werden und von einem renommierten Institut, mittlerweile auf ca.  600 bekannte Stoffe getestet werden. Die Fa. Aldi hat auch den Vorteil, dass sie auf langjährige Treue und verlässliche Zulieferer setzen kann,  die schon aus eigenem Interesse auf die Qualität achten.

Auf die Frage nach der Anzahl der Mitarbeiter wurde darüber informiert, dass Verkauf, Logistik und Verwaltung zusammen über 1.000 Beschäftigte haben.  Im Logistikzentrum, welches im nächsten Jahr seinen 20. Geburtstag feiert,  seien viele  schon von Anfang an mit dabei.

 

Auch die Größe der Aldi-Filialen war ein Thema.  Hier wurde darauf verwiesen, dass in vielen Bereichen die Raumgröße begrenzt sei, und so könne Aldi nie zu einem Vollsortimenter werden, weil einfach der Platz in den Filialen dafür nicht ausreichend vorhanden sei. Die Flächenbegrenzung für die Filialen sei dennoch mancherorts ein Problem. Hier wäre eine erlaubte Erweiterung wünschenswert, weil die heutigen Kunden nicht gern in engen Gängen einkaufen würden.

Besonders hervorgehoben wurden von den Besuchern die Freundlichkeit des Personals und der problemlose Umtausch, wenn einmal etwas wirklich nicht passt.

 

Rolf Baum bedankte sich bei den Verantwortlichen der Fa. Aldi mit einem Wein-präsent aus der Region. Peter Weis erinnerte daran wieder viele neue Erkenntnisse mitnehmen zu können, wie z.B. die riesige Solaranlage, welche  für 440 Haushalte Strom erzeuge und dadurch auch Mahlberg als Solarkommune weit nach vorne gebracht hat.   

 

Herr Köhler (Aldi), BM Benz, MdB Weis, Vorsitzender Baum und Besucher

 

Köhler (Aldi), MdB Peter Weiß, Vorsitzender Rolf Baum